Grund- Und Methodenfragen in Fichtes Spätwerk by Guenter Zoeller, Hans Georg von MANZ (Eds.)

By Guenter Zoeller, Hans Georg von MANZ (Eds.)

Inhalt** Vorwort** Siglenverzeichnis** Daniel BREAZEALE: »Der Blitz der Einsicht« and »der Akt der Evidenz«. A subject from Fichte's Berlin Introductions to Philosophy** Jürgen STAHL: Von der shape der Anschauung zur Anschauung der shape. Zu Fichtes Verständnis des Formbegriffs** Albert MUES: Die place der Anschauung im Wissen oder Die place der Anschauung in der Welt. Der Unsinn der Subjektphilosophie** Christoph ASMUTH: Transzendentalphilosophie oder absolute Metaphysik? Grundsätzliche Fragen an Fichtes Spätphilosophie** Marek J. SIEMEK: Unendlichkeit und Schranke. Zum Fichteschen Entwurf einer transzendentalen Ontologie des Wissens** Tom ROCKMORE: On Fichte and Idealism** Sabine AMMON: Realismus oder Idealismus? Irrealismus!** Akira OMINE: Der Begriff des Übersinnlichen in der Philosophie Fichtes** Roderich BARTH: Wahrheit als Sein von Einheit. Die gewißheitstheoretische Reformulierung des absoluten Wahrheitsbegriffs in Fichtes Phänomenologie von 1804-II** Arkadij LUKJANOW: Auf der Suche nach einer neuen Theorie des Absoluten. Die Idee der Synthesis in den späteren Systemen von Fichte und Schelling«** Lu De VOS: Der Gedanke des Lebens in den späten Schriften Fichtes** Michael GERTEN: Geistige Blindheit und der Sinn für Philosophie. Das systematische challenge einer Einleitung in Fichtes Wissenschaftslehre** Kai GREGOR: »Revolution der Gesinnung« und »Vollendung der Freiheit«Wesen und Möglichkeit höherer Lebensformen bei Kant und Fichte** Violetta L. WAIBEL: Die bildende Kraft des Wissens vom Wissen in der Spätphilosophie Johann Gottlieb Fichtes** Elvira GAREEWA: Wissen als ein freies und selbständiges Leben in den »Thatsachen des Bewußtseyns« ** Franco GILLI: Die Präsenz der Populärphilosophie im Spätwerk Fichtes** Hans Georg von MANZ: Die Funktion der »Tatsachen des Bewußtseins« im Blick auf die Wissenschaftslehre** George di GIOVANNI: Sacramentalizing the area: On Fichte's Wissenschaftslehre of 1810** Stamatios D. GEROGIORGAKIS: Der Begriff Schema in Fichtes Spätwerk. Seine Unterschiede zum Schemabegriff in Fichtes Frühwerk und seine Einbettung in der philosophischen culture vor Kant** Jacinto Rivera de ROSALES: Die transzendentale Logik (1812). Ihr systematischer Ort und ihre Bedeutung** Alessandro BERTINETTO: Die transzendentale Argumentation in der Transzendentalen Logik Fichtes** Marc MAESSCHALCK: consciousness et réflexivité dans l. a. Logique de 1812 et los angeles dernière philosophie de Fichte**

Show description

Read or Download Grund- Und Methodenfragen in Fichtes Spätwerk Fichte-Studien, Bd. 31 PDF

Similar education books

Globalization, Education and Social Justice

This, the 10th within the 12-volume sequence Globalization, Comparative schooling and coverage learn, offers state of the art examine at the significant worldwide traits in schooling, social justice and coverage examine. available, sensible and scholarly, it's a sourcebook of rules for researchers, practitioners and coverage makers all over the world.

Additional resources for Grund- Und Methodenfragen in Fichtes Spätwerk Fichte-Studien, Bd. 31

Example text

Während die empirische Existenz des Ich über die Empfindung vermittelt ist, kann das Ich in seiner Möglichkeit und damit Gesetzmäßigkeit bzw. seinem Wesen nur über die intellektuelle Anschauung, durch die qualitativ andere Stufe der Erkenntnis, erfaßt werden. Der in der intellektuellen Anschauung gefaßte Prozeß umgreift modern gesprochen das Problem der Induktion. Indem die Anschauung nicht auf deren sinnliche Stufe beschränkt bleibt, sondern von vornherein als unter der Form der Vernunft stehend von Fichte begriffen ist, kann der Übergang vom Einzelnen zum Allgemeinen, zur Erfassung des Gesetzmäßigen aufgezeigt werden, ist die Einheit des Wissens begründbar.

Was immer wir jetzt erklärend beibringen wollen, es bediente sich der Logik und der Begriffe, bediente sich der Zutaten, die wir gerade hinter uns gelassen haben, die aber Mittel unseres Erklärens sein müssen. Wir befinden uns – und das ist ja nicht überraschend – in einem argumentativen Patt. Darum bleibt uns hier, um uns verständlich zu machen, dieser Ausweg: Wir müssen uns der Beispiele bedienen, um uns vorstellig zu machen, was uns (und damit sind nicht Subjekte gemeint) gestaltet oder regiert.

Gewußt (oder gewollt) wird die Sache nur vermittelt, das Mittel dazu wird – als Mittel – aber direkt erlebt oder vollzogen. Vollzogen wird das Verhältnis, gesehen, verstanden, gewollt werden die Verhältnisglieder. Hier nun das Beispiel. « Das ist eine metaphorische Personifizierung. Sie drückt sprachlich aus, was aus Anlaß eines solchen Tages erlebt wird. « (Fichte, WL-1804-II, GA II,8, 144,10; vgl. 145,11; SW X, 163) Der Unsinn der Subjektphilosophie 35 was angesichts der Metapher gemeint ist.

Download PDF sample

Rated 4.73 of 5 – based on 37 votes